Vöckenberg West

Vöckenberg-West

⇓  Irrweg  

 

Daten und Fakten

Von 1971 bis 2013 sind in Stockum und Düren fast 70 ha landwirtschaftliche Nutzfläche verloren gegangen.

In diesem Zeitraum wurden mehrere landwirtschaftliche Betriebe aufgegeben.

Wertvolle Böden gingen verloren.

Im gleichen Zeitraum wurden in Stockum und Düren ca. 49 ha bebaut oder zur Verkehrsfläche. 

Flächenversiegelungen belasten auch unser Klima.

In Witten (ohne Herbede) gingen von 1958 bis 2013 ca. 10 km² landwirtschaftliche Flächen verloren.

Über 1 Millionen ha werden in Deutschland derzeit für Ökologischen Landbau genutzt.

Seit 1996 hat sich die in Deutschland für den Ökologischen Landbau genutzte Fläche mehr als verdreifacht.

 

Wussten Sie schon ...

... dass wir Wittener nichts davon haben, wenn bei uns zugebaute Ackerflächen durch Baumpflanzungen in Schwelm ausgeglichen werden,

... dass wir enttäuscht sein werden, wenn Ennepetaler Firmen Wittener Grünflächen benutzen um Gewerbesteuern nach Ennepetal zu zahlen,

... dass vernichtete Umweltqualität für immer verloren ist, 

... dass sich die durchschnittliche Temperatur und die Anzahl der heißen Tage in Deutschland immer weiter erhöhen ?

 

Klare Aussagen des OV

Erhalt des regionalen Grünzuges ! (Vgl. LEP, GEP)

Frische Luft für Witten, Annen, Rüdinghausen und Stockum!

Schutz der wertvollen Böden!

Ausbau des Ökologischen Landbaus für eine gesunde Ernährung!

Erhalt der Landschaft und der Insellage Stockums (vgl. Witten 2020)

=> Schutz des Gebietes Vöckenberg West

=> Vöckenberg West ist  keine

Diskussionsfläche !!!

 

⇓⇓ Zielweg ⇓⇓

"Zur wirtschaftlichen Entwicklung ist die Bereitstellung ausreichender Gewerbeflächen auch im Wege interkommunaler Zusammenarbeit erforderlich. Die Gewerbeflächen müssen gesetzlichen Umweltanforderungen entsprechen."   (Kommunalwahlprogramm der SPD-Witten 2014) 

=>    Verwaltungsvorlage 0116 / V 16  nur ohne "Pferdebachstraße"    

Hurra! Die neuen Bänke sind da!

Wer in Witten-Stockum nach einer kleinen Runde über die Mühlenstraße oder einem ausgedehnten Spaziergang im Dorneywald bzw. auf dem Rheinischen Esel entlang der Himmelohstraße auf dem Heimweg ist und auf einer der vielen dort aufgestellten Metallbänke ausruhen möchte, sollte sich besser eine Sitzunterlage mitbringen. Der Zustand dieser Bänke ist verheerend.

Insgesamt wurden im westlichen Teil der Himmelohstraße nicht nur viele Straßenlaternen errichtet, sondern auch eine Vielzahl von Sitzbänken aufgestellt. Diese Bänke werden, wie alle Stockumer, die bei ihren sonntäglichen Spaziergängen hier entlanggehen, wissen, ständig weiter vom Rost zerfressen. Die ehemals zum Ausruhen und Verweilen einladenden, schönen, grünlackierten Metallbänke sind heute von  Unkräuter eingerahmt, stark verrostet und sehr unansehnlich.

Wer sich auf diese Bänke setzt, ohne ein Sitzkissen als Unterlage zu benutzen, muss mit einer Verschmutzung bzw. sogar einer Beschädigung seiner Kleidung durch Rost- und Lackpartikel rechnen.

Diese Bänke müssen entweder erneuert oder durch Sandstrahlung und Neulackierung in einen einwandfreien Zustand versetzt werden.  Auch eine regelmäßige Pflege des unmittelbaren Sitzbereiches ist dann erforderlich, damit die „wunderschönen, hochwachsenden Unkräuter“ nicht die Sicht auf die neuen bzw. instandgesetzten Bänke versperren.

 

Nachdem der OV Stockum das Tiefbauamt angeschrieben hatte, wurden die Bänke in den letzten Wochen abgebaut. Seit heute stehen jedoch neue Bänke! Spaziergänger können wieder aufatmen und ausruhen. Wir freuen uns über die schnelle Reaktion des Tiefbauamtes auf unser Schreiben. 

 

Gewerbegebiet Pferdebachstraße

Am 07. April traf sich der OV Stockum in der Sportlerklause, um unter anderem mit Beate Gronau und Prof. i.R. Dr. Jürgen Dodt über ein mögliches interkommunales Gewerbegebiet zwischen der Pferdebachstraße und der Stockumer Straße, nördlich der Autobahn A44 zu diskutieren.

Beate Gronau wies darauf hin, dass eine wirtschaftliche Förderung Wittens nur durch Bereitstellung von Gewerbeflächen möglich sei, Witten aber keine freien Flächen hierfür mehr besitze. Die Beteiligung an der Opelfläche sei ungewiss, hier haben im Wesentlichen Opel und die Stadt Bochum die Planung in der Hand.

Alfred Schulz berichtete aus dem Kreistag, dass die Fachverantwortlichen der Städte bereits Ende 2008 das Votum aufgegriffen hätten, nach einer geeigneten Freifläche für ein interkommunales Gewerbegebiet zu suchen, da es aufgrund mangelnder Angebote für Gewerbeflächen zu einer Abwanderung der Firmen käme. Aus diesem Grund wurden von den Städten und dem Kreis unter Beteiligung des RVR im gesamten Kreis nach möglichen Freiflächen gesucht.

Jürgen Dodt hat sich mit der von dem Ingenieurbüro Baasner Stadtplaner GmbH, Berlin, erarbeiteten Machbarkeitsstudie zur Auswahl von Standorten für ein interkommunales Gewerbegebiet kritisch auseinandergesetzt – und hier insbesondere mit der Einstufung der Fläche an der Pferdebachstraße als „besonders gut geeignet“. Unter anderem hebt er hervor, dass es sich bei der Fläche um landwirtschaftlich sehr hochwertige Böden handele, die dank ihrer großen natürlichen Fruchtbarkeit grundsätzlich zum biologischen Anbau geeignet seien. Die derzeitige jeweils zu kurze Verpachtungsdauer durch die Stadt verhindere allerdings den Anbau von Bioprodukten, da ein Verkauf als Bioprodukt erst nach vier Jahren biologischen Anbaus möglich sei. Ein weiteres Argument gegen das Gewerbegebiet an diesem Standort sei die offenkundige geländeklimatische und lufthygienische Bedeutung der Fläche als Ausgleichsraum für Stockum, aber auch für Annen und die Innenstadt. Des Weiteren liege das geplante Gebiet in einem der regionalplanerisch gesicherten Grünzüge des regionalen Freiflächensystems und käme daher grundsätzlich nicht als Gewerbefläche in Betracht. Ein interkommunales Gewerbegebiet könne hier jedoch eine Sonderstellung haben. Voraussetzung sei dann aber die Rückwidmung gleichwertiger Gebiete. Diese mit entsprechenden Karten untermauerten Argumente überzeugten viele der Anwesenden.

Auch der OV Stockum ist nach wie vor davon überzeugt:

Wenn die im Landesentwicklungs- und Gebietsentwicklungsplan formulierten Ziele und Grundsätze zum Schutz und zur Entwicklung des Freiraums im Verdichtungsgebiet beachtet werden, ist die Fläche an der Pferdebachstraße als Standort für ein Gewerbegebiet auszuschließen.

Die Fläche Pferdebach ist für eine Ansiedlung von Gewerbe nicht geeignet.

Mit Erstaunen haben die Stockumer Sozialdemokraten die „ Machbarkeitsstudie zur interkommunalen Gewerbeflächenentwicklung“ des EN- Kreises zur Kenntnis genommen. Anstatt sich auf die frei werdenden Opel- Flächen in Bochum , also auf eine Beteiligung des EN- Kreises und seiner Kommunen an der geplanten Entwicklungsgesellschaft „ Bochum Perspektive 2022“ zu konzentrieren, beschert man Witten eine erneute Studie zur Ansiedlung von Gewerbeflächen an der Pferdebachstraße.